My Writings. My Thoughts.

Inselfeeling

// Oktober 11th, 2010 // 1 Comment » // Australien

Fast behutsam hebt und senkt sich unsere “Waltzing Matilda” in fast stillen Gewässer der Whitsundays. Wir liegen in unseren Kajüten im Bug des Schiffes und genießen jeden Windzug der durch die große Lucke ins warme Innere des Bootes zieht. Außen funkeln unzählige Sterne am australischen Himmel. Es ist eine der Nächte die einem das Gefühl von (fast) vollkommener Zufriedenheit geben.
Verantwortlich dafür ist natürlich auch schon der gesamte vorausgegangene Tag: die eigentlich für 14 Personenausgelegte Tour startet heute nur mit 6 Teilnehmern, 3 davon sind wir…Los geht es auf einem 2-Master-Schiff – der Waltzing Mtilda – gesteuert von 2 waschechten australischen “Dudes”, natürlich mit langem blondem Haar. Nach der Hafenpassage werden sofort die Segel gehisst und das Schiff manövriert sich unverzüglich in Segelschräglage…3 Stunden später und einige Kilometer weiter genießen wir Türkises mäßig kühles Pazifikwasser an einem der angeblich weißesten Strände der Welt. Letztlich geht dieser Tag zuerst auf und später unter Deck in unsererkuscheligen Kajüte dem Ende entgegen.
Vielleicht ist es gerade die Begrenztheit an Raum auf unserem Schiff verglichen mit den Weiten des Ozeans, die einem diese Zufriedenheit verschafft. Es ist das Gefühl, zur Abwechslung mal ein angemessenes Ausmaß an Inanspruchnahme dieses Planeten gefunden zu haben, zumindest für einen Moment. In Anbetracht der Tatsache, dass alle unsere Aktivitäten hier auf der Massentourismusschiene fahren, darf mein Gefühl das Boot allerdings nicht verlassen…
7:30 Uhr: Tag 2 beginnt mit Frühstück und anschließender Schnorcheltour. Mehr Wind ist aufgezogenes eine segelintensive Heimreise verspricht…Adieu Whitsundays!

Whitsundays

Whitsundays

Airlie Beach, der Ausgangspunkt fur den Segelturn, war unser dritter Busstop nachdem wir Sydney verlassen haben. Zuerst erreichten wir Brisbane, dem wir leider nur für wenige Stunden unsere Aufmerksamkeit schenken konnten. Von dort aus ging es weiter zum Rainbow Beach: hier startete unsere 3-Tages-Tour auf Fraser-Island. Unsere Gruppe bestand aus insgesamt 6 Jeeps, davon 2 Leader Cars mit je einem Guide und dahinter je 2 Jeeps a 8 Personen die von uns selbst gesteuert werden durften. SPAß!!!
Wir hatten für alle drei Tage ein Basis-Camp-Lager, dass wir für den Abend und die Nacht nutzen. Den Rest der Zeit verbrachten wir an Seen im Inselinneren, natürlichen Meerespools, einem Schiffswrack, einem Aussichtspunkt für jegliches Meeresgetier und natürlich im Jeep über und inmitten des Sandes. Gekocht wurde eigenmächtig, und wer danach einen Verdauungsspaziergang über den nun bei Nacht unbefahrenen Strand wagte, sah sich einem (weiteren) Meer an Sternen gegenüber…

Fraser Island

Wer nun heute Abend in seinen Sternenhimmel schaut, entdeckt vielleicht auch für sich in dieser unendlichen Weite seinen begrenzten Raum, indem er seine eigene wohltuende Zufriedenheit findet…Cheers

Melbourne

// Oktober 1st, 2010 // No Comments » // Australien

Unser letzter Ausflug vom Stützpunkt Sydney aus führte uns in die 800 km entfernte Stadt Melbourne. Bevor wir uns der fast 4 Millionen-Einwohner-Stadt widmeten, ging es allerdings mit einem Leihwagen auf die Great Ocean Road. Dies ist eine ca. 250 km lange Küstenstraße südlich von Melbourne. Nach der Oper in Sydney und dem Ayers Rock gehören die hier gelegenen 12 Apostel zu den am häufigsten abgelichteten Objekten Australiens. Sie sind die letzten Überbleibsel einer einst deutlich weiter ins Meer ragenden Küste und zeigen welche Gewalt das Meer über die Zeit der Felsenfront der Küste entgegenzubringen hat. Mittlerweile existieren von einst 12 nur noch 6, doch wer weiß vielleicht erzeugt das ständige Peitschen der Wellen gegen den Fels bald wieder den ein oder anderen neuen Apostel…

12 apostel

Great Ocean Road

Nach 2 Tagen in Mitten dieser rauen Natur hatten wir noch weitere 2 1/2 Tage Zeit für Melbourne. Als erstes stand das große Finale der AFL (Australian Football League) auf dem Plan, welches just an diesem Wochenende in Melbourne zwischen 2 Vereinen aus Melbourne stattfand. Ausnahmezustand in der Stadt. Nur dumm das es nach dem vierten Viertel unentschieden stand und das Regelwerk der AFL in diesem seltenen Falle – zum Dritten Mal in der Geschichte der AFL – ein erneutes Spiel in einer Woche vorschreibt. Da lohnte sich wohl die 1000$ Schwarzmarktkarte nicht für jeden…wer irgendwann mal die Gelegenheit hat sich ein Spiel anzuschauen sollte sich diese nicht entgehen lassen: Auf einem riesigen runden Feld, was einer römischen Gladiatoren-Arena gleicht, rennen sich 17 Mann auf beiden Seiten gegenseitig mit Hand und Fuß die Birne ein, es wirkt manchmal wie eine last man Standing Veranstaltung. Die Wiederbelebung der Volksbelustigung aus dem alten Rom scheint geglückt…
Am nächsten Tag ließen wir uns mit auf die Reise durch Tim Burtons Fantasiewelt nehmen, eine Ausstellung die nach der Premiere 2009 in New York nun in Melbourne zu sehen ist. Natürlich musste zu guter letzt auch noch das Sportlerherz von Daniel und mir befriedigt werden, in dem wir zuerst auf den Spuren von Roger Federer die Austragungsstätte der Australian Open betraten und anschließend den Formel 1 Kurs von Melbourne abgingen, und alles bei strömenden Regen.

Melbourne downtown

Nun sind tatsächlich schon acht Wochen vorbei, die Klinik musste leider Abschied von uns nehmen denn heute geht es weiter Richtung Norden, anders wie bei uns daheim in wärmere Gewässer.

Im Gedenken an unsere geleistete Arbeit im Royal Prince Alfred Hospital erlaube ich mir an dieser Stelle ein kleines Resume-Bild, aufgenommen aus dem Seitenausgang unseres Krankenhauses, in gewohnter Pose eines angehenden Arztes…

that`s life...

Eindrücke aus Sydneys Umgebung

// September 16th, 2010 // No Comments » // Australien

Eine Stadt erleben. Sich sprichwörtlich durch ihre belebten Straßen treiben lassen oder von einem Café dem geschäftigen Treiben zusehen, eine durchzechte Nacht in einem der zahlreichen Clubs, in einem Stadion auf dem ehemaligen Olympiagelände mit 70.000 anderen Menschen….und vieles mehr hat eine Großstadt zu bieten. Doch wie steht es um die unmittelbare und entferntere Umgebung von Sydney?

Nun, auch wenn der Winter nicht gerade die Hochsaison für einen Strandtag ist, haben wir uns doch schon den ein oder anderen Strand angeschaut und ein paar sommerverdächtige Sonnenstrahlen getankt.
Als erster und bekanntester sei hier der Bondi Beach erwähnt. Hier kann man nicht nur direkt im Pazifik baden, sondern auch den Meerpool im Icebergs Club als Alternative wählen. Zimperlich sollte man allerdings auch hier nicht gerade sein, der Temperaturunterschied ist marginal!

Bondi Beach

Auf der nördlichen Seite der Harbor Bridge sind z.b. mit einer Fähre die Strände von Manly und co zu erreichen. Auch wenn baden bis auf wenige Ausnahmen aufgrund des Wetters ins eiskalte Wasser fällt, haben wir uns an einem besonders warmen Tag in einen der hier anscheinend üblichen Meerpools gewagt um dann anschließend einen weiteren Punkt, nämlich “Strandfeeling”, auf unserer to-do-Liste abzuhacken. Natürlich nicht ohne fish and chips…

little Manly Beach bei Nacht

Fährt man von Manly weiter Richtung Norden gelangt man zu Palm Beach, einem schmalen Festlandausläufer in den Pazifik. Wie z.B. die Blue Mountains im Süden, so gibt es auch diverse Nationalparks im Norden. Einer davon ist der ku-ring-gai Chase National Park, der mit der Fähre von Palm Beach zu erreichen ist. Da die hier im Führer beschriebenen Wege nicht immer ausgeschildert sind, “muss” man zwangsläufig zwischendurch an der ein oder anderen idyllischen Ecke hängen bleiben.

ku-ring-gai Chase National Park

Ich habe das Gefühl – egal in welche Himmelsrichtung außerhalb Sydneys – man betritt immer genau das Fleckchen Natur, dessen man sich auf der Suche abseits des stetigen Geräuschpegels einer Großstadt sehnt. Kehrt man nach Sydney downtown zurück, am besten über das Wasser vorbei an Oper und “Hafenbrücke”, hat man umgekehrt den Eindruck ihm ab und zu entfliehen zu müssen, aber nur um wieder wohlwollend in seine Arme zurückzukehren…

…in den Fängen der Großstadt…

The Rock Tour

// September 9th, 2010 // No Comments » // Australien

Erlebt man den Ureinwohner Australiens das erste Mal live und in Farbe bleibt kaum ein positiver Eindruck zu beschreiben, der treffendste finde ich ist Unwohlsein. Mal wieder zeigt sich, dass der Mensch seine Interessen zu aller erst oben anstellt, falls diese mit derer anderer Mitmenschen kollidieren, heißt es meist: “möge der Stärkere gewinnen”. Auch in Australien war es nicht der Ureinwohner sondern der “weiße Mann”. Auch hier wurden die Unterlegenen in der folgenden Zeit verfolgt und abgeschlachtet, der verbliebene Rest vertrieben. Übrig bleibt heute ein kleiner Gesellschaftsanteil, der aus seiner fremdverschuldeten Misere leider kaum rauszukommen scheint. Zu einfach ist die Flucht in die trügerischen Traumwelten der Droge Alkohol, verbunden mit der Melancholie alter Zeiten die nie wiederkommen werden. Nur noch wenige Stämme dürfen noch in der Abgeschiedenheit vergangener Zeiten weiterleben.
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Unser Aufenthalt in Alice Springs, dem Absprungbrett zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Australiens – dem Uluru oder Ayers Rock – vermochte genau diesen Eindruck vermitteln, für kaum 24h. Dann ging es weiter hinein ins Nichts.
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Nach 5 Std Fahrt mit unseren anderen 10 “The Rock Tour” Mitstreitern erreichten wir unser erstes Ziel, den Kings Canyon. Zur Abwechslung bei Regen.

Kings Canyon mit Regen

Kings Canyon später auch ohne Regen

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Zu diesem Zeitpunkt wussten wir schon über den Lieblingsort, die Passion, die gewünschte Supermacht und über den ersten und den letzten Kuss unser Mitstreiter bescheid, dank eines “netten” Kennenlernspiels. Nach ein paar Runden durch die Schluchten des Kings Canyon hatten wir auch unsere 150kg (grober Schätzwert) schwere Holländerin knapp am Kreislaufkollpas vorbei zurück zum Bus geschafft und es ging weiter im Niemandsland. Next stop Lagerfeuer mit Übernachtung im wetterfesten Schlafsack bei 8 Grad Außentemperatur und grandiosem Sternenhimmel. Wo kein Licht da um so mehr Sterne, kappito?
5:30 am
na toll aufstehen einpacken frühstücken und weiter geht’s.
Nun stand Uluru auf dem Plan. Vorher noch Kata Tjuta oder auch die “Olgas” genannt.

Nach einem Aufenthalt im Culture Center am Fuße des Ayers Rock gabs dann den Sonnenuntergang mit ca. 500 anderen Touristen, alles von der “Holzklasse” zu der wir gehörten bis zum Champagnerschlürfer….Anschließend durften wir nach einer kleinen Ukulele-Session im Base-Camp Uluru noch einmal unter klarem Sternenhimmel einschlafen – für die Erinnerung.
5:30 am
fahr nach Australien habens gesagt, da kannst du Urlaub machen…
Sonnenaufgang, diesmal waren wir fast alleine, der Champagner hatte wohl seine ersten Opfer gefordert.
Danach stand als abschließender Punkt der Base-Walk einmal um den Uluru auf dem Plan. Interessanterweise gehört das Land um den Uluru offiziell seit 1985 wieder den Aborigines, jedoch mussten sie sich verpflichten das Gebiet für 99 Jahre an die Einrichtung des National Parks zu vermieten. Somit war das zurückgewonnene Land und die heilige Stätte Uluru weiter dem Tourismus zugänglich. Leider wurde und wird auch das Besteigen des Ayers Rock weiterhin erlaubt, sodass auch heute noch dutzende Touristen jeden Tag auf der kulturellen Heiligstätte der Ureinwohner herumtrampeln, denen das Besteigen der Kultstätte strengstens verboten ist. Schließlich hat die Tennissockenkultur auf zwei weißen Beinen vor dem Kult vergangener Jahrtausende Vortritt. Cheers!

Blue Mountains

// September 1st, 2010 // No Comments » // Australien

Salut,

blue blue so blue… letztes We ging es in die Blue Mountains, einem beliebten Ausflugsziel nahe Sydney.

Info: Blue Mountains da sie überwiegend aus Eukalyptusbäumen bestehen die mit ihren aufsteigenden Öldämpfen den Bergen aus der Ferne einen blauen Schleier verleihen.

Am Samstag – unserem ersten Tag – haben wir uns dann mit einem entfernten Verwandten von Linda getroffen, dem Michael.

Er ist in Deutschland aufgewachsen und dann später nach Australien zum Arbeiten ausgewandert. Mittlerweile ist er um die 80. Ein total lustiger Typ. Hat uns gleich eine Route vorgeschlagen, und wir dachten leichtsinnig da er dort wohnt wird er schon wissen was er sich zumuten kann. Auf dem Weg hat er uns dann von seinen für die Tour etwas ungünstigen Lammfell-Winterschuhen erzählt die er zu dem Zeitpunkt trug und seiner Gleitsichtbrille, mit der die Stufen je nach Blickwinkel mal weiter und mal näher weg waren. Beim Abstieg der 900!!!! Stufen hinab vom Aussichtspunkt ins Tal, enthielt ihm seine Erinnerung leider die letzten 400 vor, was bei ihm zu immer lauter werdender Verwunderung führte und bei uns mögliche Rettungsscenarien aus dem Eukalyptusdickicht entfaltete. Trotz Winterschuhausstattung und Gleitsichtbrille aber dafür mit vielen Anekdoten aus seinem Leben bewältigten wir den Abstieg…nun lag dann noch ein 2,5 km langer meist ebener (zumindest ohne Gleitsichtbrille) Weg vor uns. Während seine Erzählungen – die zwischendurch vor lauter Anstrengung vom Deutschen ins Englische rutschten – nun wieder in bayrischem Dialekt und australischen Akzent wie aus einem Guss aus ihm heraussprudelten drehten auch unsere imaginären Rettungshubschrauber über den weiten Eukalyptuswäldern ab und entspannt wanderteten wir bis zur Bahn die uns dann vom Tal wieder auf Höhe des Aussichtspunktes brachte. Michael erzählte uns von (fast) allen Frauen die seinen Lebensweg mal länger mal kürzer kreuzten, fragte uns ob wir an Gott glauben oder nicht und brachte uns vor allem nahe was es heißt ein 80-Jähriger mit viel Charme Witz und Lebensfreude zu sein….ich hoffe ich kann mit über 80 auch noch so locker meine Beine mit amüsanten Geschichten durch irgendwelche Wälder schwingen …

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Am Sonntag waren wir dann auf uns alleine gestellt und durften die spektakuläre Natur der Blue Mountains von Ihrer ganzen Weite nach oben unten und in die Ferne erleben.

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Hier ein paar Auszüge:

Dies waren Bilder, die einen visuellen Eindruck der Blue Mountains vermitteln sollen.

Nun vielleicht noch ein Bild, dass die Stimmung in den Bergen transportieren könnte:

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Morgen geht’s zum Uluru, wer sich fragt wo denn da die Klinik während des PJ bleibt,
na in Sydney natürlich…

CY

Cheers

// August 27th, 2010 // No Comments » // Australien

Howdie Dudes,

Frankfurt – Abu dabei – Sydney, so hat es angefangen. das ist nun schon gute drei Wochen her und nun endlich kann ich mich mal dazu durchringen etwas zu schreiben. nach 6 plus 14 stunden Flug waren wir dann am Flughafen angekommen und hatten den Sommer in Deutschland hinter uns gelassen und waren im australischen Winter angekommen. Bisher hatte  sich dieser mit Sonne Sonne Sonne, ab und zu kalten Windböen und so durchschnittlich 15-20 Grad präsentiert, wir hoffen das bleibt so…was die Unterkunft angeht haben wir gleich am ersten tag ein Appartement angeschaut, welches wir seitdem bewohnen. Sehr nah an der Klinik – 10 min zu Fuß – zwei Schlafzimmer jeweils mit Bad und einem Koch- und Wohnraum. Gelegen in einem sehr schönen Viertel mit einer ausgedehnten Kneipenstraße.
Soweit zu unserer Ausgangssituation…
Die Klinik gestaltet sich als eine Vormittagsveranstaltung mit nachmittäglichem Schwerpunkt auf außerklinischen Erkundungstouren. Trotz den im Vergleich zu Erlangen kurzen Klinikaufenthalten habe ich glaub ich jetzt schon mehr gelernt als in meinen 8 Wochen Kardiologie in Erlangen, was eher für eine schlechte Ausbildung in Erlangen spricht als für eine exzellente hier, schlecht ist sie aber wahrhaft nicht. Sind wir auf Station machen wir eigentlich den Tag über nichts anderes als Visite, egal wann man kommt, mal mehr mal weniger interessant. Ansonsten gibt es viele Veranstaltungen an denen wir teilnehmen können, egal ob Vorlesungen, Seminare für die Ärzte und so weiter….Ziel ist eine Mittagsveranstaltung zu besuchen und danach den Heimmarsch anzutreten…

Nun einige erste Eindrücke zu Sydney:
Zu allererst die Oper. Die haben wir schon einmal von innen gesehen, zusammen mit einer Beatles-Cover-Band und weiteren 2596 Menschen im Konzert-Saal. Von außen dann aber doch beeindruckender als von innen.
Der Stadtkern lässt Sydney wie eine Millionenstadt aussehen, was unseren ersten gegensätzlichen Eindruck von den umliegenden Vierteln widerlegt. Die Skyline direkt an der Meeresmündung, über die dann neben der Oper auch die Harbor-Bridge führt, steht ganz schnell im Kontrast zu den kleinstädtisch wirkenden umliegenden Vierteln.
Ein Pub für ein gemütliches Abendbeer oder doch mal Speisen außerhalb der “eigenen” vier Wände lässt sich in Sydney natürlich auch super verwirklichen, auch wenn sich der Geldbeutel manchmal danach deutlich leichter anfühlt ;-) vorgestern waren wir in einem kleinen süßen spanischen Tapas-Restaurant, also man sieht wir machen nur landestypische Sachen, nichts auf jeden Fall was uns bekannt vorkommt…
Die Clubwelt haben wir natürlich auch schon durch ;-) ein entfernter Verwandter von Marco ist Italiener, arbeitet als Barkeeper in Sydney und ist daher die perfekte Anlaufstation für eine Tour durch die Clubwelt in einer Freitag- oder Samstag-Nacht. Am Ende landet man dann meistens in einer Schwulenbar, da diese am längsten offen haben und man den Morgen ja auch noch mitnehmen will…naja da muss man dann durch…
Strände und baden ist ein Thema dass im Winter in Sydney leider nicht ganz perfekt passt, da der Wind dann doch zu kalt ist um unsere Adoniskörper in der Sonne braten zu lassen. Bondi-Beach und co. haben wir daher nur mit Jeans und Pullover genossen, aber da die Sonne gegen 5 schon untergeht und die wärmste Zeit am Tag zwischen 11 und 2 ist werden wir wohl noch den ein oder anderen unter-der-Woche-Strand-Tag einlegen müssen :-) denn die Wochenenden haben wir bis Oktober auch schon fast alle verplant, aber davon vielleicht ein anderes mal mehr, nun reichts mit diesem Australien auch fürs erste mal wieder….

Cheers in die Heimat